
23.03.26 –
Der FriedlandGarten zeigt, wie gelungene Integrationspolitik vor Ort aussehen kann. Bei ihrem Besuch betonten die Grüne Kreistagsabgeordnete Ute Haferburg und die Grüne Gemeinderatsfrau Dr. Renate Schmalfuß die besondere Bedeutung dieses Projekts für die Gemeinde Friedland – und darüber hinaus. „Der FriedlandGarten ist einzigartig: Hier wird Integration nicht nur diskutiert, sondern gelebt“, so Haferburg.
Gefördert durch den Landkreis Göttingen und die Gemeinde Friedland, ist ein Ort entstanden, der Menschen zusammenbringt, die sonst oft getrennt bleiben. Bewohnerinnen und Bewohner des Grenzdurchgangslagers Friedland nutzen den Garten, um anzukommen, sich zu orientieren und sich aktiv einzubringen. Sie können hier verweilen und mitgestalten – ein entscheidender Unterschied zu vielen rein symbolischen Integrationsangeboten. Gartenarbeit ist auch vielen Geflüchteten vertraut. Aus der Umgebung kommen Ehrenamtliche, die den Garten und die Feste mit betreuen. Mittwochnachmittag ist Mitmachtag!
Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wieder infrage gestellt wird, setzt der FriedlandGarten ein klares Zeichen: Integration gelingt dort, wo Menschen echte Teilhabe erfahren.
Auch die Einbindung von Grundschulen macht deutlich, wie nachhaltig das Projekt wirkt. Kinder lernen hier, wie wichtig Gemeinschaft, Natur und gegenseitiger Respekt sind.
Der FriedlandGarten ist damit weit mehr als ein Garten: Er ist ein politisches Statement für eine offene, solidarische und nachhaltige Gesellschaft. Die kommunale Förderung ist hierfür essenziell und wird konkret und wirksam eingesetzt.
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