
17.09.25 –
Mit großer Bestürzung und tiefer Sorge haben wir vom erneuten Angriff auf das Göttinger SPD-Parteihaus erfahren. Als Stadt- und Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen Göttingen verurteilen wir diesen Angriff auf das Schärfste. Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt der SPD Göttingen – insbesondere allen engagierten Mitgliedern, die sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagieren und die damit unmittelbar von dieser Tat betroffen sind.
Dazu Marie Kollenrott, direkt gewählte Abgeordnete des Landtages für Göttingen: "Ein Angriff auf ein Parteibüro ist immer auch ein Angriff auf das demokratische Engagement vor Ort. Wer so handelt, will einschüchtern und stellt sich gegen jede Form von demokratischer Auseinandersetzung und Debatte. Eine Feindmarkierung, wie sie hier mit dem roten Dreieck am Haus der SPD vorgenommen wurde, in Kombination mit Todesdrohungen, ist inakzeptabel. Ich stehe an der Seite der SPD Göttingen, solche Einschüchterungsversuche dürfen keinen Erfolg haben!"
Politisch motivierte Straftaten und Gewalt gegen demokratische Parteien sind ein direkter Angriff auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Solche Einschüchterungsversuche treffen nicht nur die SPD, sondern uns alle – als demokratische Gesellschaft, als politisch engagierte Menschen, als Bürger*innen dieses Landes.
Die Zunahme an politisch motivierten Sachbeschädigungen in Göttingen erfüllt uns mit großer Sorge. Der Angriff auf die SPD Göttingen ist absolut nicht hinnehmbar.
Für den Stadtvorstand erklärt Johanna Stechmann: "Es ist ein alarmierendes Signal, wenn Parteibüros, Institutionen, Medienhäuser und zivilgesellschaftliche Gruppen zunehmend zur Zielscheibe werden. Diese Entwicklungen dürfen wir nicht hinnehmen. Demokratie lebt von Debatte, vom Austausch und auch vom Streit, aber dieser Angriff verlässt jede Form legitimer Auseinandersetzung. Liebe SPD, ihr seid nicht allein!"
Wir rufen alle demokratischen Kräfte in Göttingen dazu auf, sich solidarisch zu zeigen und sich entschlossen gegen diese Grenzüberschreitung zu stellen, die als Einschüchterungsversuch keine Form der legitimen politischen Auseinandersetzung ist.
Dirk-Claas Ulrich, Sprecher des Kreisvorstandes stellt klar: "Wer zu Steinen greift, verlässt den Boden des Rechtsstaats und untergräbt die Werte, auf denen unser Zusammenleben fußt. Göttingen ist eine Stadt der Demokratie, der Vielfalt und des respektvollen Miteinanders auch und insbesondere bei kontroversen Themen. Dafür stehen wir – gemeinsam und unmissverständlich."
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