Stadtvorstand der GRÜNEN Göttingen solidarisiert sich mit den jugendlichen Besetzer*innen von IGS und HG

Der Stadtvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erklärt sich solidarisch mit den Protestierenden, die am Montag Teile der Integrierten Gesamtschule Geismar und des Hainberg Gymnasiums besetzt haben.

„Was wir hier sehen, ist der Protest einer sozialen Bewegung, die für nichts Geringeres kämpft, als die eigene Zukunft“, sagt Nils Pagels vom Stadtvorstand. „Diese rauben wir den jungen Menschen durch unverantwortliches Handeln in der Gegenwart.“ Die Besetzungen von Hörsälen und Schulen seien Ausdruck einer wachsenden Frustration und Verzweiflung angesichts der ungebremsten Klimakrise und sollten als solche ernstgenommen werden.

Seit nunmehr drei Jahren gehen Schüler*innen für ein Umdenken in der Klimapolitik auf die Straße, ohne dass ihren Forderungen konsequent genug nachgegangen werde.

„Anlass für diesen Ärger gibt es auch vor Ort genug“, betont Vorstandsmitglied Ezra Rudolph. „Auch in Göttingen wird eine konsequente Energiewende blockiert, verschleppt oder schlicht zu niedrig priorisiert. Der Ausbau von Wind- und Solarenergie ist ein wesentlicher Grundpfeiler einer zukunftsfähigen und klimagerechten Energiepolitik. Dennoch scheinen diese Themen für das Mehrheitsbündnis aus SPD, CDU und FDP im Rat der Stadt nicht oberste Priorität zu haben.“

Es brauche jetzt konsequente Entscheidungen. "Die Pläne liegen auf dem Tisch", so Rudolph. "Mehr Mittel und Personal für Klimaschutzmaßnahmen, Windkraftanlagen im Stadtgebiet, Photovoltaik-Anlagen auf allen öffentlichen Gebäuden und über Parkplätzen, Stopp unnötiger Flächenversiegelungen. Nun braucht es den politischen Willen, diese umzusetzen."

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