BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Ausbau des Radweges zwischen Geismar und Diemarden dringend notwendig

Die Vertreter*innen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN in Stadt und Landkreis sprechen sich für den Ausbau des Radweges zwischen Geismar und Diemarden entlang der Garte aus. "Wir sehen das Projekt als wichtigen Teil des Radverkehrsentwicklungsplanes der Stadt Göttingen, als Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung und der ökologischen Verkehrswende", sagt Heike Hauk, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität der Stadt Göttingen. Ziel sei es, klimafreundliche Mobilität zu fördern und attraktiv zu machen, um die Emissionen aus dem motorisierten Straßenverkehr zu reduzieren. Nach jahrelanger Planung mit naturschutzfachlichen Beratungen und Variantenprüfungen mit den entsprechenden Behörden von Stadt und Landkreis sei ein gemeinsames Konzept für den Bau eines Rad-Gehwegs im Gartetal aufgestellt worden. Die Finanzierung sei sichergestellt, da das Projekt eine Zusage durch ein Klimaschutzförderprogramm des Bundes bekommen werde. Mit dieser würden 90 % der knapp 1,1 Mio. € Bau- und Planungskosten gedeckt.

"Wo Straßen gebaut werden, erzeugt man Verkehr - das gilt zum Glück auch für Radwege." sagt Deike Terruhn, Sprecherin im Stadtvorstand zu Mobilitätsthemen, "ein zukunftsfähiger Radweg wird sich großer Nutzung erfreuen und sollte entsprechend geplant sein. 2,50 m Wegbreite ist für den Rad- und Fußweg das Minimum. Nicht zuletzt, weil erst diese Wegbreite die Wegreinigung und das Räumen des Weges durch den Winterdienst ermöglicht."

"Einziger Wermutstropfen dieses Projektes ist, dass durch den Ausbau und die Verbreiterung des Weges auch Teile des jetzigen Randbewuchses auf der Nordseite entfernt werden müssen", so Terruhn. Dieser bilde auf einem Streckenabschnitt aktuell einen engen "grünen Tunnel", der zu Ausflugsfahrten einlade. "Allerdings", fährt Terruhn fort, "werden die notwendigen Eingriffe in die bestehende Vegetation bilanziert und durch Ersatzmaßnahmen direkt vor Ort ausgeglichen. Sprich: in wenigen Jahren hat sich die Busch- und Strauchvegetation am künftigen Radweg regeneriert und wir können uns auf eine idyllische Fahrradstrecke freuen - für Pendler:innen UND Ausflügler:innen!"

"Täglich kommen 55.000 Pendler:innen in die Stadt, die zur Arbeit oder ihren Bildungsstätten fahren - die meisten davon aus einem Umkreis von bis zu 15 Kilometern. Das ist eine fahrradfreundliche Distanz, wenn wir die notwendige fahrradfreundliche Infrastruktur bieten", sagt Dirk-Claas Ulrich, Sprecher des Kreisverbandes, "Darum freuen wir uns auf den Ausbau dieser wichtigen Stadt-Umlandroute. Das Projekt ist ein großartiger Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität".

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