Platz 1: Onyeka Oshionwu

Geburtsjahr: 1993
Beruf: Studentin und Lehrerin

Was war dein GRÜNER Moment? Wann und warum hast du entschieden, politisch aktiv zu werden?

Es gab bei mir sehr viele GRÜNE Momente. Entschieden politisch aktiv zu werden habe ich mich aber erst während meiner Tätigkeit in der Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/ DIE GRÜNE. Die zahlreichen Gespräche mit (Kommunal-) Politker:innen haben mir gezeigt, dass durch politisches Engagement wirklich etwas verändert werden kann.


Deine drei Herzensthemen:

  • Bildung & Gesundheit
  • Klima- & Artenschutz
  • Demokratie & Vielfalt

Göttingen in 5 Jahren: Was haben wir gemeinsam erreicht?

Durch Bürger:innenräten haben wir für:

  • gerechtere und bessere Entscheidungen
  • gelebte Demokratie
  • und mehr Selbstwirksamkeit von Bürger:innen

gesorgt.


Nur wenige wissen, dass ich eine exzellente Backgammonspielerin bin!

 

Platz 2: Harald Wiedemann

Geburtsjahr: 1953
Beruf: Dipl. Biologe, Bodenkundler

Was war dein GRÜNER Moment? Wann und warum hast du entschieden, politisch aktiv zu werden?

Politisch aktiv war ich schon lange,- als Jugendvertreter während meiner Ausbildung oder Mitglied in Jugendorganisationen. Für eine Mitgliedschaft in Parteien hat mich das imperative Mandat abgeschreckt. Ausführen was oben gedacht wird, war nicht mein Ding. Deshalb habe ich auch als Unabhängiger für den Ortsrat Elliehausen/Esebeck kandidiert. Auf der Suche nach "Gleichgesinnten" trat ich 2006 den Grünen bei, weil ich dort die größte Übereinstimmung mit meinen Vorstellungen fand.


Deine drei Herzensthemen:

  • Klimaanpassung
  • Umwelt- & Naturschutz
  • Umweltgerechtigkeit & Artenvielfalt

Göttingen in 5 Jahren: Was haben wir gemeinsam erreicht?

  • Die Grünflächen sind weitgehend vernetzt.
  • Die Vorfluter, von der Leine bis zu den Gräben und Flüthegräben - auch die zur Zeit noch unterirdisch verlegten, sind erfasst und es liegt ein Konzept zur Renaturierung vor. Die ersten Schritte zur Umsetzung sind unternommen.
  • Über die vernetzten Gebiete und die Vorfluter ist ein Gestaltungs- und Nutzungskonzept gelegt, was einerseits dem Klimaschutz, der Förderung der Biodiversität sowie der Umweltgerechtigkeit für den Menschen dient. Die ersten Schritte zur Umsetzung haben schon begonnen.
  • Ein Konzept zur Bewältigung von Starkregenereignissen ist erstellt. Retention von Niederschlagswasser steht an erster Stelle und wird in Bebauungsplänen berücksichtigt, um die Belastung der Gewässer durch schnell fließendes Wasser zum Schutz von Flora und Fauna und Schutz vor Überschwemmungen zu minimieren.
  • Hitzeinseln innerhalb der Stadt sind erfasst und werden durch Begrünung entschärft. Trinkwasserbrunnen sind in ausreichendem Maße in den Sommermonaten über das Stadtgebiet verteilt.
  • In den Bebauungsplänen ist festgeschrieben, dass Dächer mit Neigungen von kleiner 15 Grad begrünt werden müssen. Außerdem ist eine Nutzung von Fotovoltaik bzw. Solarthermie vorgeschrieben. Eine Fassadenbegrünung ist vorgeschrieben und wird im Einzelfall nach Bauantragsstellung festgelegt.
  • Beratungs- und Förderangebote für die Nutzung von Sonnenenergie, Dach- und Fassadenbegrünung sind im Altbestand erfolgreich etabliert.
  • Neue Versiegelungen von Flächen werden durch Entsiegelung ausgeglichen. Ein Entsiegelungskataster ist erstellt.
  • Der Radwegeausbau ist fortgeschrieben und erschließt nicht nur die Wohn- und Gewerbegebiete sonder auch Gebiete zur Erholung und Entspannung.

Nur wenige wissen, dass ich ein exzellenter Gärtner bin, der seinen Garten naturnah gestaltet. Den Größten Teil meiner Energie erhalte ich durch mein Gemüse, Obst, Beerenfrüchten, Hülsenfrüchte, Bodenfrüchte etc bin.

Platz 3: Frederike Güler

Geburtsjahr: 1982
Beruf: Ethnologin & Wirtschaftshistorikerin / Beschäftigte Gewerkschaft ver.di

Was war dein GRÜNER Moment? Wann und warum hast du entschieden, politisch aktiv zu werden?

Ich bin in Göttingen aufgewachsen. Meine frühesten politischen Erfahrungen habe ich schon als Kind auf Demonstrationen ende der 80er Anfang der 90er Jahre gemacht. Auch in meiner Jugend war ich immer politisch aktiv. An der Uni war ich Gleichstellungsbeauftragte und nach dem Ende meines Studiums zunächst Jugendbildungsreferentin und später Gewerkschaftssekretärin. Ich bin zudem stellvertretende Bundesvorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes, dem einzigen liberalen Verband der auf der Deutschen Islamkonferenz vertreten ist. Für die Grünen habe ich mich entschieden, weil wir dringend eine sozial-ökologische Transformation brauchen um eine solidarische Moderne gestalten zu können. Dafür möchte ich mich auch in den kommenden Jahren einsetzen.


Deine drei Herzensthemen:

  • Soziale Gerechtigkeit und inklusive Solidarität
  • Antirassismus
  • Progressive emanzipatorische Religiosität und Religionspolitik

Göttingen in 5 Jahren: Was haben wir gemeinsam erreicht?

  • Verbesserte Teilhabe in der Bildungspolitik.
  • Eine ökologisch-soziale kommunale Wohnungspolitik.
  • Sichtbarkeit von Diversität in der Verwaltung und im öffentlichem Raum.
  • Antidiskriminierungsstelle für Göttingen.
  • Kommunales Wahlrecht für ALLE.
  • Verlässliche Bleibeperspektiven geschaffen.

Nur wenige wissen, dass ich eine excellente Raumgestalterin mit Sinn für Minimalismus und Ästhetik bin.