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ÖPNV unter Druck - jetzt langfristig stärken

27.04.26 – von Grüne im Rat der Stadt

 

Julian Schlumberger und Horst Roth, Grüne Mitglieder des Aufsichtsrats der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) zum angekündigten Fahrplanwechsel:

„Der angekündigte Fahrplanwechsel macht deutlich, unter welchen Rahmenbedingungen die GöVB derzeit arbeiten muss. Für uns ist klar: Gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gehören zu einem funktionierenden öffentlichen Nahverkehr dazu. Mitarbeitende müssen das Recht haben Urlaub zu nehmen und angehäufte Überstunden abzubauen. Aus Sicht der Arbeitsbedingungen ist es nachvollziehbar, dass hier nach Lösungen gesucht wird. 

Uns ist bewusst, dass Anpassungen im Fahrplan für Fahrgäste spürbar sein werden. Einige Kompromisse halten wir in der aktuellen Situation jedoch für vertretbar, etwa eine Reduzierung des Takts auf stark genutzten Hauptlinien von 15 auf 20 Minuten. Kritisch sehen wir zugleich Einschränkungen dort, wo Stadtteile besonders auf eine gute Anbindung angewiesen sind. Dazu zählen für uns insbesondere Herberhausen sowie die Linie 33 zum Holtenser Berg. Wichtig ist uns in solchen Situationen, dass ein verlässliches Busangebot besser ist als kurzfristig krankheitsbedingt auftretende Ausfälle.

Unsere klare Haltung bleibt: Wir unterstützen einen starken öffentlichen Nahverkehr in Göttingen. Die GöVB kann jedoch nur mit den personellen und finanziellen Ressourcen arbeiten, die ihr zur Verfügung stehen. Deshalb setzen wir uns weiterhin dafür ein, den ÖPNV langfristig besser auszustatten, attraktiv zu gestalten und Mobilität für alle Menschen zu ermöglichen.“

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