
08.05.26 –
Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßt die Ankündigung der Verwaltung, zu Himmelfahrt zusätzliche Toiletten und Müllcontainer am Kiessee bereitzustellen. Damit reagiert die Stadt auf die erheblichen Müll und Hygieneprobleme rund um den Kiessee am 1. Mai.
Ursprünglich hatten die Grünen gemeinsam mit der Ratsfraktion GöLinke sowie Ratsherrn Francisco Welter-Schultes einen Dringlichkeitsantrag für zusätzliche Sanitär- und Entsorgungsmaßnahmen vorbereitet. Aufgrund der nun angekündigten Maßnahmen der Verwaltung wird dieser zunächst zurückgehalten.
Aus Sicht der Grünen sind schnelle und pragmatische Maßnahmen notwendig, um Naturraum, Besucher*innen und Beschäftigte der Entsorgungsbetriebe besser zu schützen. Zusätzliche mobile Toiletten, größere Müllcontainer und häufigere Leerungen können dazu beitragen, die Situation an stark besuchten Feiertagen deutlich zu verbessern.
„Der Kiessee ist ein sensibles Landschaftsschutzgebiet und zugleich ein wichtiger Aufenthaltsort für viele Menschen. Deshalb ist es richtig, dass die Verwaltung jetzt kurzfristig reagiert und zusätzliche Toiletten sowie Entsorgungsmöglichkeiten bereitstellt. So kann verhindert werden, dass sich die Zustände vom 1. Mai wiederholen“, erklärt Suse Stobbe, Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion.
Grundsätzlich sei es positiv, dass junge Menschen sich selbstorganisiert draußen treffen und feiern. Gleichzeitig müssten Stadt und Verwaltung auf absehbare Belastungssituationen vorbereitet sein, um Schäden für Natur und Umwelt möglichst gering zu halten.
„Für die Mitarbeitenden der Entsorgungsbetriebe ist es unzumutbar, regelmäßig großflächig verteilten Müllbergen ausgesetzt zu sein. Vorsorgende Maßnahmen sind am Ende deutlich sinnvoller und oft auch kostengünstiger als aufwendige Reinigungseinsätze im Nachhinein“, ergänzt Julian Schlumberger, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion.
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