"Kreistagsfraktion", "Stadtverband", "Stadtratsfraktion", "Kreisverband", "Albaniplatz"...
19.10.20 –
Die Grünen begründen ihre Positionierung so: "Umwelt-, Klima-, Artenschutz - nichts erscheint dringlicher zu sein, um den näher rückenden Klimakollaps zu verhindern. Der Dragoneranger war
bis kürzlich Landschaftsschutzgebiet und ist immer noch das Tor zum Naherholungsgebiet an der Leineaue. Viele Menschen, nicht nur aus dem neuen Wohnquartier am Klosterpark, nutzen dieses. Der Acker hat zudem eine immens hohe Bodenqualität. Daher fordern wir die Versiegelungspläne aufzugeben, intensiv nach Alternativflächen zu suchen und den Flächennutzungsplan entsprechend abzuändern. Auch eine Nachverdichtung der Gewerbeflächen im städtischen Gebiet muss in Betracht gezogen werden. Die generelle Maxime muss weniger Flächenverbrauch lauten! Dazu benötigen wir auch ein Kataster für freie gewerbliche Flächen in Göttingen", so Julian Arends vom Grünen Stadtvorstand.
"Aus unserer Sicht sollte die Fläche am Dragoneranger unangetastet bleiben. Die Ansiedlung von großflächigen und verkehrs- und emmissionsintensiven Unternehmen muss an dieser Stelle verhindert werden. Wenn Gewerbe weiterhin in Betracht gezogen werden sollte, dann nur für nachhaltige Wirtschaftsformen, bestehend aus Gebäuden mit Dach- und Fassadenbegrünung und Solaranlagen mit keiner oder minimaler Versiegelung. Nur so können die Klimapläne der Stadt noch erfüllt werden. Grundsätzlich müssen wir in der Stadt aber auch vielmehr über Entsiegelungen von (Industriebrach)Flächen nachdenken. Das muss systematisch angegangen werden und macht unsere Stadt zukunftsfest“, so Vorstandsmitglied Suse Stobbe.
Kontakt:
Julian Arends, julian.arends@gruene-goettingen.de
Suse Stobbe, suse.stobbe@gruene-goettingen.de
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