„In der Bauleitplanung darf die effiziente energetische Nutzung der Sonnenenergie bei Gebäudesanierungen und Neubauten nicht dem Zufall überlassen bleiben. Wir müssen durch verbindliche Vorgaben dafür sorgen, dass Dächer grundsätzlich zur Sonne ausgerichtet werden und die Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen bei Neubauten zum Regelfall wird.“ Mit diesen Worten wirbt die energiepolitische Sprecherin der Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Sabine Morgenroth, um Unterstützung für den Antrag ihrer Fraktion zur „Energieeffizienz und Solarenergienutzung in der Bauleitplanung“ im Rat am 8.5.2009. In einem ersten Schritt soll auf der Grundlage aktueller Gutachten (ECOFYS 2006) geklärt werden, welche Steuerungsinstrumente in der Bauleitplanung zur Förderung alternativer Energieträger überhaupt zur Verfügung stehen, erläutert die Energiepolitikerin. „Was wir letztlich brauchen ist eine fachlich ausgefeilte und rechtlich wasserdichte Göttinger Solarsatzung, die den ehrgeizigen Klimaschutzzielen der Stadt gerecht wird.“
Die jährliche Sonnenenergieeinstrahlung auf der Erdkugel ist 3000 mal größer als der gesamte Weltenergieverbrauch inklusive Öl, Gas und Kohle. Die Nutzung dieses riesigen Potenzials ist weniger eine Frage der technischen Möglichkeiten als des politischen Willens, betont Morgenroth. „Auf kommunaler Ebene ist die Bauleitplanung das wichtigste Steuerungsinstrument zur Förderung alternativer Energieträger, Minderung des Energieverbrauchs und Reduzierung klimaschädlicher Emissionen. „Wir werden die Ziele, die wir uns im Klimabündnis gesetzt haben, nicht erreichen, wenn wir Göttingens Sonnenseiten nicht zu nutzen wissen.“
Kontakt: Sabine Morgenroth, energiepolitische Sprecherin, Tel.: 0551-47888
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