„Eine Fusion der Sparkasse Hann. Münden ohne die Sparkassen Göttingen und Duderstadt halten wir nicht für sinnvoll.“ Mit dieser Positionierung reagiert der Vorsitzende der Göttinger Ratsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Rolf Becker, auf Medienberichte in denen über eine Fusion der Sparkasse Hann. Münden mit den Sparkassen Göttingen und Northeim spekuliert wurde, nicht aber über eine Beteiligung der Sparkasse Duderstadt.
„Im Idealfall haben wir am Ende der Verhandlungen eine große regionale Sparkasse, die alle bestehenden Sparkassen der Stadt Göttingen und der Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode einbezieht.“ Diese hätte dann im Konkurrenzkampf mit den großen Kreditinstituten eine reelle Chance, zeigt sich Becker optimistisch. Wenn diese große Lösung politisch nicht durchsetzbar ist, sollte zumindest das Sparkassengebiet in Stadt und Landkreis Göttingen mit dem Gebiet der Sparkassenträger zur Deckung gebracht werden. Vollständig auszuschließen ist dagegen aus Sicht der Ratsfraktion eine Fusion ohne die Sparkasse Göttingen. Die anderen Fusionspartner in der Region sind nach seiner Einschätzung schlicht und einfach zu klein, um die finanzielle Schieflage der SPK Hann. Münden stützen zu können.
„Wenn uns die Fusion durch die wirtschaftliche Situation in Hann. Münden unvermeidbar aufgezwungen wird, dann sollten wir sie wenigstens strategisch sinnvoll gestalten“, mahnt Becker. Die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen tun gut daran, die Sparkasse Hann. Münden nicht öffentlich in die Krise zu reden, sondern die Diskussion über die Stützung des Kreditinstitutes auch als Chance zu betrachten und dies auch öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Die Argumente liegen auf der Hand: Die Fusion stützt die angeschlagene Sparkasse Hann. Münden. Sie gibt den Sparkassen in der Region eine klare Perspektive und bringt wünschenswerte Synergieeffekte. Zudem eröffnet sie die Möglichkeit, das Gebiet der Sparkasse mit dem Gebiet der tragenden Körperschaften in Deckung zu bringen.
Notwendige Voraussetzung für eine wie auch immer gestaltete Fusion ist allerdings eine angemessene finanzielle Beteiligung des Sparkassen-Stützungsfonds, stellt Becker klar. Alles andere würde die zukünftigen Fusionspartner der SPK Hann. Münden wirtschaftlich überfordern.
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