
27.10.16 –
Der Stadtvorstand der GRÜNEN kritisiert weiterhin die fehlende Weitsicht in der städtischen Kulturentwicklung. " Es scheint so, als ob im Falle des KuQuas der durch die Bundesförderung gegebene Reiz mehr Einfluss auf Prioritätensetzung und Gestaltung der Kulturlandschaft in Göttingen habe als alle anderen Kriterien", erklärt Yonas Schiferau, Mitglied des Stadtvorstandes. Aufgrund der zu Verfügung stehenden Gelder wurde ein eigentlich zurückgestelltes Großprojekt wieder ausgegraben. Ein Betriebskonzept für das Kunstquartier ist bisher unbekannt. Die Finanzierung des Betriebes steht in den Sternen. "Zumindest ist es gelungen einen KuQua-Entwurf auszuwählen, der die volle Förderhöhe gewährleisten kann, so dass die Stadt nicht auf weiteren Baukosten sitzen bleiben sollte", führt Schiferau aus. Problematisch ist dabei insbesondere, dass sich aufgrund fehlender Umsetzung der Kulturentwicklungsplanung die Förderung immer mehr in Richtung Großeinrichtungen verschiebt. Dadurch gibt es immer weniger Geld für kleinere kulturelle Einrichtungen, deren Bestand gesichert werden sollte, um auch Raum und Räume für Kulturschaffende zur Verfügung zu stellen. Hier sei stellvertretend das KAZ genannt, welches aufgrund des Entschuldungshilfeprogramms Einbußen hinnehmen musste.
Kontakt: Yonas Schiferau, Stadtvorstand Bündnis 90/DIE GRÜNEN, yonas.schiferau@gruene-goettingen.de
Kategorie
IDAHOBIT* (Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie). Die Rechte queerer Menschen geraten weltweit immer stärker unter [...]
Die Bundesregierung hat mit dem heutigen Gesetzentwurf für ein Gebäudemodernisierungsgesetz ein Comeback für fossil betriebene Heizungen [...]
Die aktuellen Umfragezahlen aus Sachsen-Anhalt sind extrem besorgniserregend. Die AfD steht wenige Sitze vor einer absoluten Mehrheit. Wenn wir [...]