12.03.26 –
In Göttingen soll Inklusion künftig stärker als Leitprinzip in der kommunalen Entwicklung gelten. Dafür setzt sich im kommenden Rat ein breites Bündnis aus Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD und GöLinke sowie die Ratsgruppe PARTEI und Volt ein. Mit ihrem Antrag wollen sie Inklusion noch stärker zum Maßstab für Entscheidungen in der Stadt machen.
Cornelius Hantscher, Mitglied der Grünen Ratsfraktion im Inklusions- und Sozialausschuss dazu:
„Mir ist wichtig, dass unsere Stadt zukunftsfähig wird. Dabei denke ich zuerst daran, dass alle Menschen selbstverständlich am Leben in dieser Stadt teilnehmen können. Ob uns das gelingt, entscheidet sich bei jedem Schritt: beim Gestalten unserer Straßen und Gebäude genauso wie bei der Förderung unserer Wirtschaft. Es geht darum, die vielfältigen Bedürfnisse unserer Bürger*innen mitzudenken. So wird soziale Nachhaltigkeit konkret und Inklusion zum Leitprinzip für unsere Stadt.“
Elvan Tekindor-Freyjer, für die SPD-Fraktion betont:
„Eine Stadt ist dann stark, wenn möglichst viele Menschen an ihr teilhaben können. Deshalb müssen wir unterschiedliche Lebensrealitäten stärker berücksichtigen – in der Schule, bei der Arbeit, im Verein oder in der Nachbarschaft. Inklusion heißt für uns: Teilhabe von Anfang an mitzudenken.“
Der Antrag macht deutlich: Nachhaltige Stadtentwicklung umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Inklusion bedeutet dabei, dass alle Menschen – unabhängig von individuellen Voraussetzungen oder Beeinträchtigungen – gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Dr. Ehsan Kangarani, für die CDU-Fraktion, unterstützt den gemeinsamen Antrag:
„Inklusion wird in Göttingen bereits an vielen Stellen engagiert gelebt – in Initiativen, Vereinen, Einrichtungen und Projekten. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung. Unser Ziel ist es, vorhandene Ansätze besser zu vernetzen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Wenn Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft zusammenarbeiten, können wir Barrieren Schritt für Schritt abbauen und Teilhabe im Alltag weiter stärken.“
Nornia Marcinkiewicz, sozialpolitische Sprecherin der GöLinke, sagt:
„Inklusion ist kein Ziel, das einmal erreicht ist, sondern ein Weg. Doch jede Barriere, die wir abbauen, hilft Menschen in Göttingen, ihr Leben selbstbestimmter zu gestalten. Gleiche Chancen zur Teilnahme am öffentlichen Leben schaffen soziale Gerechtigkeit.“
Teil des Antrags ist auch die Vorbereitung und Durchführung einer Inklusionskonferenz. Sie soll Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft zusammenbringen, um gemeinsam konkrete Schritte für mehr Teilhabe in Göttingen zu entwickeln und Fortschritte transparent zu machen.
Till Jonas Hampe, für die PARTEI und Volt Ratsgruppe ergänzt:
„Inklusion lässt sich nicht allein vom Schreibtisch aus gestalten. Bei der Inklusionskonferenz wollen wir darüber sprechen. Wir freuen uns auf den Austausch. Wenn vielen Perspektiven viele Perspektiven zusammenkommen, entstehen die besten Lösungen für unsere Stadt.“
Abschließend betonen die Antragstellenden:
„Mehr Teilhabe bedeutet mehr Lebensqualität für alle. Sie stärkt den Zusammenhalt in unserer Stadt“
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