

10.02.25 –
In der kommenden Ratssitzung am 14. Februar bringen die Grünen im Rat der Stadt einen Antrag ein, um die Unterstützung von Allein- und Getrennterziehenden in unserer Stadt langfristig sicherzustellen. Der Bedarf ist groß: 2023 waren in der Stadt rund 2.420 Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern gemeldet – etwa 1.000 dieser Kinder sind armutsgefährdet.
"Fast die Hälfte aller Alleinerziehenden und ihre Kinder sind bundesweit von Armut bedroht. Das liegt nicht an mangelnder Erwerbstätigkeit – zwischen 70 und 90 Prozent der Alleinerziehenden sind berufstätig. Die größte Herausforderung ist vielmehr die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Care-Arbeit. Genau hier setzen wir mit unserem Antrag an," erläutert Regina Meyer, grüne Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.
"Alleinerziehende benötigen eine verlässliche Kinderbetreuung, flexible und kostenlose Angebote sowie vertrauensvolle Anlaufstellen zur Unterstützung. In Göttingen haben wir mit dem "Bündnis für Alleinerziehende" eine zentrale Anlaufstelle, die die Angebote vor Ort bündelt und die Herausforderungen von Alleinerziehenden koordiniert angeht. Mit unserem Antrag wollen wir sicherstellen, dass das Bündnis für Alleinerziehende auch über 2027 hinaus gefördert wird. Außerdem sollen Allein- und Getrennterziehende und ihre Kinder in sämtlichen Überlegungen der städtischen Sozialplanung zur Armutsprävention besonders berücksichtigt werden," erklärt Leonie Engelbert, grünes Mitglied im Sozialausschuss.
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