Hilfe für die Jugendhilfe

Landesregierung nimmt Kreistags-Resolution zur Situation der Jugendhilfe in Südniedersachsen sehr ernst

09.08.23 –

Antwort aus Hannover: Auf die interfraktionelle Resolution (17.05.23) zur Situation des Fachkräftemangels im Jugendhilfebereich hat die Landesregierung geantwortet. Sie sieht es als zentrale Aufgabe an, die Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen weiterzuentwickeln und positiv zu gestalten. Sie setze sich daher landes- und bundesweit dafür ein, dass alle jungen Menschen die professionelle Kinder- und Jugendhilfe bekommen, die sie bräuchten.

Jedoch sei auch im Bereich der Jugendhilfe deutlich der Fachkräftemangel zu spüren. Etwas, auf das die Resolution des Kreistages deutlich verwiesen hat.

Vor diesem Hintergrund habe die Landesregierung eine Vielzahl von Maßnahmen angestoßen und begonnen umzusetzen, dass langfristig dem Fachkräftemangel in Jugendhilfebereich sowie in der Betreuung der Kinder helfen solle.

„Wir werden die Landesregierung auffordern, uns eine detaillierte Liste der Maßnahmen zukommen zu lassen, um im Landkreis Göttingen die Situation der Jugendhilfe zu verbessern“, betont, Dietmar Linne, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag. Die Antwort der Landesregierung empfinde er nur teilweise befriedigend, da sich akut nichts in der teils existenziellen Herausforderung der freien Träger hier vor Ort ändere.

„Die bedarfsgerechte Betreuung der Kinder hat oberste Priorität“, so Linne. Auf den Vorschlag des Kreises, die hohen Standards für Betreuungspersonals zu senken, sei nicht konkret eingegangen worden, was er sehr bedauere.

Kinder- und Jugendschutz ist für die Kreistage in Göttingen und Northeim sowie den Rat der Stadt Göttingen das höchste Gut.

Kein Kind darf uns verloren gehen!

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