19.08.2021

GRÜNE setzen sich für Aufwertung des Grünes in Grone ein

Müllvermeidung erhöht Aufenthaltsqualität und Naturerlebnis

„Alle Menschen profitieren von nutzbaren Grünflächen um sie herum – und das umso stärker, je beengter die Wohnverhältnisse sind. Deshalb setzen wir GRÜNE uns dafür ein, Grünflächen wo für den Schutz von Flora und Fauna vertretbar, für Menschen zugänglich zu gestalten,“ so Harald Wiedemann, GRÜNER im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität.

Maria Gerl-Plein, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Ortsrat Grone, ergänzt: „Der Name Grone stammt nicht nur vom grünen Bewuchs entlang des Bachs Grone ab, Grone hat auch wirklich viel Grün zu bieten. Dieses Grün will erhalten und gepflegt werden.“ Die langjährige Gronerin weiß: „Das Wäldchen zwischen Grone Süd und der Bahntrasse lädt grundsätzlich zum Wandern und Entdecken ein, ganz oben auf der Bahntrasse lockt gar ein Blick über ganz Göttingen. Der Weg dorthin ist nur leider sehr vermüllt, was das Vergnügen trübt. Deshalb wollen wir Mitmach-Formate entwickeln, die Kinder und Jugendliche motivieren, nicht nur raus zu gehen, sondern das Gelände so zu hinterlassen, dass es Bienen, Bäumen und Blumen auch in Zukunft gut geht.“ Die GRÜNEN im Ortsrat können sich dazu eine Kooperation zwischen GEB mit ihrem Format des GEB-Geocaching XXL und den Internationalen Gärten Grone gut vorstellen. Über ein Anreiz- und Informationsangebot können die Heranwachsenden Kontakt mit ihrer Umgebung aufnehmen und für sich herausfinden, dass sie einen Mehrwert haben, wenn sie zum Erhalt des Grüns beitragen.

Ein erster Selbstversuch am vergangenen Wochenende hat gezeigt: Innerhalb von einer Stunde lassen sich zwischen Grone und dem Leineberg 100 Liter Müll sammeln. Gerl-Plein verwundert das nicht: „Die mangelnde Sauberkeit und fehlende Müllbehälter am Siekweg waren schon mehrfach Thema im Ortsrat und werden es weiter sein. Wir lassen nicht locker, bis es eine praktikable Lösung für die Hinterlassenschaften insbesondere der Fernfahrer*innen gibt.“

Wiedemann pflichtet bei: „Der Müll verschandelt nicht nur unseren Lebensraum. Er schädigt die Flora und Fauna auch nachhaltig. Tiere fressen den Müll und verenden, Zigarettenstummel verunreinigen unser Trinkwasser. Es ist uns allen daran gelegen, die Erholungsfunktion unserer unmittelbaren Umgebung zu erhalten.“

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