Queere Ampelmenschen: Vielfalt in Göttingen sichtbar machen

09.09.22

Morgen findet der vierte Göttinger CSD statt. Einen Tag lang feiert Göttingen Vielfalt und queeres Leben. Die GRÜNE Ratsfraktion freut sich auf das Fest, findet aber, dass die Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen durchaus auch an jedem anderen Tag im Stadtbild sichtbar sein sollte.

 

“Und das geht unserer Meinung kaum einfacher als über Lichtsignale an frequentierten Ampeln, weswegen wir die Einführung solcher in der nächsten Ratssitzung beantragen," erläutert Onyeka Oshionwu für die GRÜNE Ratsfraktion. "Hamburg, Flensburg, Frankfurt, Hannover, Marburg, Köln und viele andere machen es vor: Sie setzen ein Zeichen für Liebe und queeres Leben an den Lichtsignalanlagen ihrer Stadt."

 

“Eigentlich ist das sogar längst überfällig für Göttingen," ergänzt Julian Schlumberger, Ratsvorsitzender, GRÜNE Ratsfraktion. "Wir haben vor Jahren die Charta der Vielfalt unterschrieben, verankern jedes Jahr wieder als Kernziel im Haushalt der Stadt, dass sich die Lebensqualität unterrepräsentierter Gruppen durch gezielte Maßnahmen verbessern soll und wir Akzeptanz für verschiedene Lebensweisen schaffen wollen. Queere Ampelmenschen am Weender Tor, der Berliner Straße zwischen Bahnhofsvorplatz und Goetheallee und anderen viel genutzten Orten tragen sehr sicher zu mehr Sichtbarkeit bei und in dem Falle freuen wir uns sogar mal über Rot."

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