
01.09.20 –
Versammlung undemokratischer und rechtsextremer Besucher am Heimkehrermahnmal wird zur symbolischen Platznahme in der Ortschaft Friedland.
„Es ist sehr bedauerlich und traurig, dass an der Friedländer Gedenkstätte gegen Krieg und Vertreibung sich Redner anmaßen, im Namen der Flüchtlinge und Vertriebenen reaktionäre Gebietsforderungen aufzustellen. Das wirkt wie aus der Zeit gefallen“, so das Vorstandsmitglied der Friedländer Grünen, Ute Haferburg. Der Verlust, das Leid und die traurigen Erfahrungen der Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem größenwahnsinnigen 2. Weltkrieg seien vom deutschen Staat anerkannt und weitgehend auch finanziell entschädigt worden.
Dass allerdings Verwaltungsgerichte erlaubt haben, direkt vor dem Heimkehrermahnmal eine Kundgebung abzuhalten, ist nur mit der Bedeutung des Demonstrationsrechtes zu erklären.
Inhaltlich findet die von der Polizei gut geschützte Platznahme der Neo-Nazis unseren scharfen Widerspruch.
Bernd Tapken
Ute Haferburg
Dr. Britta Schnoor
Dr. Renate Schmalfuß
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